E-Rechnung erstellen: 5 Wege im Vergleich
Die E-Rechnungspflicht kommt — und jedes Unternehmen braucht eine Lösung, um ZUGFeRD- oder XRechnung-Dateien zu erzeugen. Aber die Auswahl ist unübersichtlich: ERP-Module, Online-Tools, Dienstleister, Excel-Vorlagen, selbstgebaute Lösungen. Manche Wege kosten Tausende Euro im Jahr, andere sind kostenlos.
> Kurzantwort: Für KMU mit bestehendem Rechnungsworkflow (Word, Excel, einfache Software) ist ein Online-Konverter wie TaxLayer der schnellste und günstigste Weg. Wer bereits eine ERP-Software nutzt, sollte deren E-Rechnungsmodul verwenden.
Welche Möglichkeiten gibt es, E-Rechnungen zu erstellen?
Weg 1: ERP- oder Buchhaltungssoftware
So funktioniert es: Viele etablierte Programme haben E-Rechnungsmodule integriert. Sie erstellen die Rechnung wie gewohnt und exportieren sie als ZUGFeRD oder XRechnung.
Beispiele: DATEV, Lexware, sevDesk, lexoffice, Sage, SAP, Microsoft Dynamics
Vorteile: Nahtlose Integration, Automatisierung, Validierung, Archivierung
Nachteile: Kosten (ab 20 €/Monat bis mehrere Tausend Euro), Abhängigkeit, für Kleinstunternehmen oft überdimensioniert
Geeignet für: Unternehmen, die bereits eine Buchhaltungssoftware mit E-Rechnungsunterstützung nutzen und über 20 Rechnungen pro Monat erstellen.
Weg 2: Online-Konvertierungstools
So funktioniert es: Sie erstellen Ihre Rechnung weiterhin mit Ihrem bisherigen Tool und exportieren sie als PDF. Anschließend laden Sie die PDF in ein Online-Tool hoch, das die Daten per KI extrahiert und eine validierte E-Rechnung erzeugt.
Vorteile: Kein Workflow-Wechsel, sofort einsatzbereit, kostengünstig (TaxLayer: 2 kostenlose/Monat, Pro ab 15 €/Monat), beide Formate möglich
Nachteile: Jede Rechnung muss hochgeladen werden, KI-abhängig bei ungewöhnlichen Layouts
Geeignet für: Freiberufler, Einzelunternehmer und KMU, die ihren bestehenden Rechnungsworkflow beibehalten möchten. Besonders für Kleinunternehmer.
Weg 3: Excel-Vorlagen mit Makro-Export
So funktioniert es: Sie füllen eine Excel-Vorlage aus, die ZUGFeRD-XML aus den eingegebenen Daten erzeugt.
Vorteile: Kostenlos oder günstig, keine Installation
Nachteile: Fehleranfällig, kein PDF/A-3, keine Validierung, nicht skalierbar
Geeignet für: Technisch versierte Einzelunternehmer mit 1–5 Rechnungen pro Monat. Alternativ können Sie den XRechnung Generator ohne Makros nutzen.
Weg 4: E-Rechnungs-Dienstleister
So funktioniert es: Spezialisierte Dienstleister (Basware, Comarch, crossinx, Seeburger) erzeugen, validieren und versenden E-Rechnungen als Managed Service — oft direkt über PEPPOL oder ZRE.
Vorteile: Vollständig ausgelagert, Compliance gesichert, Multi-Kanal-Versand
Nachteile: Ab ca. 50 €/Monat, Vertragsbindung, Einrichtungsaufwand
Geeignet für: Mittelständische und große Unternehmen mit über 500 Rechnungen pro Monat.
Weg 5: Manuelle XML-Erstellung
So funktioniert es: Sie schreiben das XML manuell oder generieren es mit einem selbst geschriebenen Skript.
Vorteile: Volle Kontrolle, kostenlos
Nachteile: Extrem aufwändig, hohe Fehlerquote, kein PDF/A-3, Wartung bei Formatupdates
Geeignet für: Entwickler, die E-Rechnungen in eigene Software integrieren — nicht für den laufenden Rechnungsbetrieb.
Wie vergleichen sich die fünf Wege direkt?
| Kriterium | ERP/Software | Online-Tool | Excel-Vorlage | Dienstleister | Manuell |
|---|---|---|---|---|---|
| Einrichtung | Mittel | Sofort | Schnell | Wochen | Hoch |
| Kosten/Monat | 20–500+ € | 0–15 € | 0 € | 50–500+ € | 0 € |
| Skalierbarkeit | Hoch | Mittel | Niedrig | Hoch | Niedrig |
| Validierung | Ja | Ja | Selten | Ja | Manuell |
| ZUGFeRD + XRechnung | Meist beides | Beides | Oft nur XML | Beides | Beides (aufwändig) |
| Fehlerrisiko | Niedrig | Niedrig | Hoch | Niedrig | Sehr hoch |
Welcher Weg passt zu meinem Unternehmen?
- Sie nutzen bereits DATEV, Lexware oder sevDesk? → Prüfen Sie, ob Ihre aktuelle Version E-Rechnungen erzeugen kann.
- Sie erstellen Rechnungen mit Word, Excel oder einem einfachen Tool? → Ein Online-Konverter wie TaxLayer ergänzt Ihren Workflow ohne Umstellung.
- Sie stellen regelmäßig Rechnungen an Behörden? → Sie brauchen XRechnung und möglicherweise PEPPOL — eine Leitweg-ID ist Pflicht.
- Sie schreiben 1–3 Rechnungen pro Monat? → TaxLayer Free reicht aus (2 Konvertierungen/Monat kostenlos).
Prüfen Sie Ihre erzeugten E-Rechnungen vor dem Versand mit dem kostenlosen Validator.
TaxLayer ist der schnellste Weg für Unternehmen, die ihren Rechnungsworkflow nicht umstellen möchten. Laden Sie Ihre PDF hoch, prüfen Sie die KI-extrahierten Daten und laden Sie eine validierte ZUGFeRD- oder XRechnung-Datei herunter. Kostenlos starten — ohne Kreditkarte, ohne Abo.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der einfachste Weg, eine E-Rechnung zu erstellen?
Für die meisten KMU: Online-Konvertierung. Sie erstellen Ihre Rechnung wie gewohnt als PDF und konvertieren sie mit TaxLayer in ZUGFeRD oder XRechnung. Kein Softwarewechsel nötig.
Kann ich meine bestehende Buchhaltungssoftware nutzen?
Wenn Ihre Software (DATEV, Lexware, sevDesk, lexoffice) E-Rechnungen erzeugen kann, ist das der nahtloseste Weg. Prüfen Sie, ob die aktuelle Version ZUGFeRD oder XRechnung unterstützt.
Was kostet es, E-Rechnungen zu erstellen?
Von kostenlos bis mehrere Hundert Euro pro Monat. TaxLayer bietet 2 kostenlose Konvertierungen/Monat; Pro kostet 15 €/Monat. ERP-Systeme kosten ab 20 €/Monat, Dienstleister ab 50 €/Monat.
Kann ich E-Rechnungen mit Excel erstellen?
Es gibt Excel-Vorlagen mit Makro-Export, aber sie sind fehleranfällig, erzeugen meist kein PDF/A-3 und validieren selten gegen EN 16931. Nur für technisch versierte Nutzer mit sehr geringem Volumen geeignet.
Was ist der Unterschied zwischen Konvertierung und Rechnungserstellung?
Ein Konvertierungstool (wie TaxLayer) wandelt eine fertige PDF-Rechnung in ZUGFeRD/XRechnung um. Eine Rechnungssoftware erstellt die Rechnung von Grund auf und exportiert sie direkt im E-Rechnungsformat.
Brauche ich einen E-Rechnungs-Dienstleister?
Nur bei hohem Volumen (500+ Rechnungen/Monat) oder wenn Sie Rechnungen über PEPPOL an Behörden übermitteln müssen. Für KMU sind Dienstleister meist überdimensioniert und teuer.
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